Lebendiges Wagenfeld freut sich über Spende!

Kürzlich traf sich die Wagenfelder Clique, die zusammen mit dem Bibelgarten-Team Ende August das Weinfest zum Bibelgarten-Jubiläum organisiert hatte, zu einem gemütlichen Abend, um die Veranstaltung nochmal Revue passieren zu lassen. Hierzu hatte man auch die Gruppe Lebendiges Wagenfeld eingeladen, die dieser Einladung auch gerne folgte. In geselliger Runde freute man sich nochmals gemeinsam über den guten Verlauf des Festes, das von der Bevölkerung sehr gut angenommen worden war. So konnte man nicht nur die Kosten decken, sondern es kam auch ein kleiner Gewinn zustande.

Im Laufe des Abends überreichte die Clique ihren Anteil an diesem Gewinn dann als Spende an Lebendiges Wagenfeld, deren Mitglieder sich hierüber sehr freuten.
Dieses Geld wird bei den nächsten geplanten Aktionen wie der 2. Pflanzaktion hinter der Turnhalle, dem Lebendigen Adventskalender und dem öffentlichen Bücherschrank ganz sicher einen guten Einsatzzweck finden.

Entwicklungskonzept für Wagenfeld

Bürger sollen bei Gestaltung gewichtiges Wort mitreden - ein bericht der Kreiszeitung vom 21.09.2018. Hier geht es zum Originalbericht.

Bauamtsleiter Dennis Härtel (v.l.) Tina Ahrens und Matthias Kolhoff vom Landschaftsarchitekturbüro sowie Bürgermeister Matthias Kreye stellten den Zeitplan für die Entwicklung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts vor.

Wagenfeld - Von Melanie Russ. Was wünschen sich die Wagenfelder für ihren Ortskern? Was fehlt, was muss verbessert oder erhalten werden? Diesen Fragen möchte die Gemeinde Wagenfeld im Rahmen der Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) nachgehen. Das Ziel hinter dem etwas sperrigen Begriff ist eine auf Langfristigkeit ausgelegte ganzheitliche Planung, auf deren Grundlage in den kommenden Jahren nach und nach einzelne Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

 

Den Fahrplan zur Erstellung des ISEK erläuterte Planer Matthias Kolhoff gestern gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Kreye und Bauamtsleiter Dennis Härtel. Der diplomierte Landschaftsarchitekt unterhält in Vechta ein Büro und ist auf Freiraumplanung und Stadtkernentwicklung in Kommunen von der Größe Wagenfelds spezialisiert. Die räumliche Nähe ist laut Kreye auch ein Grund, warum sich die Gemeinde für Kolhoff entschieden hat. „Uns war wichtig, dass der Planer im ländlichen Raum Erfahrung hat“, erläutert der Bürgermeister. Ein weiterer Grund seien die überzeugenden Referenzen des Planungsbüros gewesen. Dessen Arbeit hatten sich Verwaltung und einige Ratsmitglieder in der Gemeinde Sögel (Landkreis Emsland) angeschaut, deren Ortskern die Planer „auf Links gedreht“ hatten.

 

Anlass für die Erstellung eines ISEK war der Vorschlag des Vereins Lebendiges Wagenfeld gewesen, im Ortskern eine grüne Zone einzurichten. Die Verwaltung, die ebenfalls seit längerem Handlungsbedarf sieht, und die Politik begrüßten das Ansinnen, waren aber der Meinung, dass es zu punktuell war. „Wir haben noch mehr Bereiche, in denen was gemacht werden muss“, erklärt Kreye und nennt unter anderem den Marktplatz und die mitten durch den Ort führende B 239. Darum hat der Verwaltungsausschuss vor den Sommerferien für die Erstellung eines ganzheitlichen Konzepts votiert.

Bei der Entwicklung des ISEK für den Wagenfelder Ortskern ist die Beteiligung der Bürger ein wesentlicher Aspekt, denn sie wissen nach Einschätzung des Planers am besten, was ihnen am Herzen liegt, und ihnen solle das Ergebnis letztendlich gefallen. Darum ist für Mittwoch, 17. Oktober, ab 18 Uhr ein Informationsabend im Central-Hotel vorgesehen, bei dem das ISEK vorgestellt wird. Am Samstag, 10. November, folgt ein Workshop, an dem alle Bürger teilnehmen können. Gemeinsam soll dann zunächst benannt werden, in welchen Bereichen Verbesserungsbedarf besteht, um anschließend in mehreren Gruppen einzelne Schwerpunkte herauszuarbeiten. Die Themen können sich über den gesamten Bereich des öffentlichen Lebens erstrecken von Wohnen, Gesundheit und Nahversorgung über Natur und Erholung bis hin zu Wirtschaft und Kultur. „Es ist gut, dass wir alle Bürger und auch Firmen einbeziehen und nicht nur einzelne Gruppen“, betont Kreye.

 

Parallel wird das Planungsbüro bis Ende des Jahres diverse gemeindebezogene Daten auswerten. Auf Grundlagen der gewonnenen Informationen ist für Ende Januar 2019 ein weiterer Workshop geplant, in dem Kleingruppen an Lösungsansätzen arbeiten und eventuell schon erste Maßnahmen konkretisieren. Die Planer werden das Ergebnis auswerten, Entwicklungsschwerpunkte und Sanierungsziele festlegen sowie erste Anregungen für die Gestaltung benennen. Die Fertigstellung des ISEK ist für April anvisiert.

„Es ist eine stramme Zeitschiene“, ist Kreye bewusst. Grund ist der nächste Stichtag für einen Förderantrag am 15. Juni 2019. Ist das Konzept bis dahin nicht fertig, verzögert sich das Vorhaben um ein Jahr. Um sicherzustellen, dass man auf dem richtigen Weg ist, wird die Verwaltung die grundsätzlichen Planungen in Kürze mit dem Amt für regionale Landesentwicklung abstimmen. Ist der Antrag erfolgreich, trägt das Land bei der Umsetzung des Konzepts zwei Drittel der Kosten. Falls nicht, kann die Gemeinde im Jahr darauf erneut einen Antrag stellen oder nach und nach einzelne Maßnahmen ganz auf eigene Kosten umsetzen.

Kommentar von Melanie Russ

Verwaltung und Bürger sind gefragt

Wenn ein paar engagierte Bürger mit Ideen für die Umgestaltung eines Ortskerns bei der Verwaltung vorstellig werden, dann kann diese – die Kosten immer im Blick – vorsichtig zurückhaltend reagieren oder das Ansinnen unterstützen. Verwaltung und Politik in Wagenfeld haben sich erfreulicherweise für Letzteres entschieden. Dabei machen sie keine halben Sachen. Wenn schon Ortskernentwicklung, dann professionell geplant und so durchdacht, dass das Ergebnis auch in 20 Jahren noch Bestand hat. 

Das Tempo, das Verwaltung und Politik dabei an den Tag legen, untermauert ihr Engagement. Es bleibt zu hoffen, dass die Bürger ebenso viel Interesse zeigen, wenn sie mit ihren Anregungen und Wünschen gefragt sind. Denn wer Veränderung will, der muss selbst Ideen beitragen und bei der Umsetzung im Kleinen vielleicht auch mal Hand anlegen. Die Aktivitäten einiger Vereine zeigen, dass die Bereitschaft grundsätzlich vorhanden ist. Die Entwicklung des ISEK kann vielleicht dazu beitragen, noch mehr Menschen für eine aktive Rolle bei der Gestaltung ihres Ortes zu begeistern. Wünschenswert wäre das jedenfalls. Und egal ob mit Förderung oder ohne – das ISEK ist eine Chance, den Ortskern auf lange Sicht so zu gestalten, dass er den Menschen das bietet, was sie benötigen, und sie dort gerne verweilen.

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